Ni Hao aus Beijing

Am 04.12.13 landeten wir im Reich der Mitte. Nach einer kurzen, aber sehr  kontrollierten Begrüßung Ni Hao ho-jo-ha Beijing hau-ha-si-mi-ho-ha-hu-he-lu-a . in Shanghai (Zwischenstopp), wo eine chinesische Lady schon ganz ungeduldig und zapplig mit ihrem Schild auf uns und die restlichen Passagiere wartete, um uns auch ja den Weg zur Pass- und Visakontrolle zu weisen.
Nach üblichen Formalitäten und den Begutachtungen unserer Fotos im Reisepass, durften wir dann auch unseren Weiterflug nach Peking antreten.
Etwas geschlaucht vom 14stündigen Flug kamen wir zur Mittagszeit in der für uns ungewohnten frostigen Schatzkammer der Geschichte und gleichzeitig einer selbstbewussten, modernen Stadt, die sich aufmacht, China bis ans Ende aller Zeiten zu regieren an.
Um ein wenig zu sparen bezogen wir diesmal zum ersten Mal ein Dorm.
Eigentlich reservierten wir ein 6 Bettzimmer im Dragon King Hostel, bekommen haben wir eins mit 4 Betten zum gleichen Preis 49 RMB ca. € 6/p.P., so gefällt uns der Start in China ;).
 
Wer noch nie im Dorm geschlafen hat, eine kurze Erläuterung; Geräuschkulisse vom Dschungel bis afrikanischer Savanne schnarchende und teilweise undefinierbare Töne, stinkige und regelmäßig besoffene Zimmerkollegen, fast so, wie in der Schulzeit nur mit Fremden allerdings gewöhnt man sich an diese Art von wohnen ungewöhnlich schnell ;).
Nachdem Peking einige interessante Sehenswürdigkeiten zu bieten hat und wir nur 6 Tage Zeit hatten pickten wir uns die historischsten und geschichtsträchtigsten raus.
 
Verbotene Stadt
eine Stadt in der Stadt. Palast der Qing und Ming Dynastie. Normalbürgern war der Eintritt 500 Jahre lang verboten, jedes unerlaubt Betreten wurde sofort mit dem Tode bestraft, heute erkauft man sich einfach den Zutritt, wir, sowie 100000000000 anderer Chinesen.
Total überlaufen, aber ein MUST für China Besucher.
 
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Tianamen Platz
oder auch der Platz des himmlischen Friedens, wohl eher kaum. Der Platz ist hermetisch abgeriegelt. Zutritt wird nur an bestimmten Stellen gewährt und auch wir bekommen das Gefühl nicht los, dass der öffentliche Platz mehr dem Staat als den Bürgern gehört, er wird rund um die Uhr von Videokameras bewacht, wenn dann einer mit nem Free Tibet Shirt erscheint, bewegt sich die Polizei in Zivil scchneller als die Magnetschwebebahn in Shanghai. Mit 440.000 qm2, aber der größte öffentliche Platz der Welt. Angeblich finden hier eine Milllion Menschen Platz.
 
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Himmelstempel,
wenn man etwas Ruhe vom quirligen Stadtleben braucht, zieht man sich am Besten hierher zurück, zumindest in der Low Season.
Der Tempel liegt in einem wunderschönen, symmetrisch und harmonisch angelegten Park der von einer Mauer eingeschlossen ist, die an den vier Himmelsrichtungen von Toren unterbrochen wird.
Unzählige Zypressen wachsen hier, die älterste haben wir sogar gefunden :).
 
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798 Art District
früher ein Fabriksgelände von der ehemaligen DDR erbaut. Heute präsentieren die kreativsten Künstler Beijings Gemälde, Fotos, Installationen und Videos, sowie Skulpturen im Fabrikbezirk. Der ultimative Szenebezirk in Peking, wie wir finden, hier trifft man die jungen, stylischen, modernen Chinesen. Wir haben uns auf Anhieb wohl gefühlt und das Cave Cafe können wir jedem ans Herz legen.
 
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Sommerpalast
traumhaft!!! Allein diese riesige Parkanlage ist einen Pekingbesuch wert.
Wir waren total hin und weg. Wie bereits einige Sehenswürdigkeiten auf unserer Reise, war auch dieser Palast am Sonntagmorgen in einem Schleier von Nebel eingehüllt. Tempel, Pavillions, Seen, Brücken, Tore, Wandelgänge eine wahre Zauberlandschaft. Hierher hat sich der Kaiser in heißen Sommertagen zurückgezogen.
 
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Hutongs von Peking
wer kennt sie nicht, die typisch, chinesischen Filme die kleinen engen Gassen mit ihren einstöckigen Häuschen und historischen Höfen, kreuz und quer verlaufend, wo der Geist und die Seele der alten Stadt noch spürbar lebt.
 
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Und weil das Beste zum Schluss kommt die Strassen- und Nachtmärkte mit all ihren Köstlichkeiten“ und teilweise undeffinierbaren Speisen, wollen wir euch natürlich nicht vorbehalten ;)
 
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