Bangkok – die Erste

Nach zahlreichen Zugfahrten durch China ging es diesmal ab Hong Kong mit der bequemeren Variante – Flieger nach Bangkok. Zum einem, weil wir einen günstigen Flug ergattern konnten, zum anderen mussten wir das Ausreiseticket bei der Visa Beantragung in Wien in der chinesischen Botschaft vorweisen.
 
Der Flug war sehr angenehm und vor allem der bislang kürzerste auf unserer Reise. Geflogen sind wir diesmal mit der AirAsia für ca. € 120/p.P. In Bangkok am Flughafen angekommen nahmen wir den öffentlichen Bus für ca. 30 Baht, € 0,60/p.P. bis zum Skytrain, also fast zur Innenstadt, den Rest des Weges erledigte dann ein Tuk Tuk.
 
Wir bezogen für die nächsten 5 Tage ein 6 Betten Dorm nahe der Khao San Road. Das Niras Bankoc Cultural Hostel für 225 Baht, € 5/p.P. können wir nur empfehlen, vor allem kann man hier abseits der berühmten Partystraße auch ein wenig Schlaf genießen. Und das taten wir gleich am ersten Abend, schließlich würde der nächste Tag ein Stresslauf für uns werden.
Bangkok besuchten wir vor allem, wegen Visaerledigungen, die wir für unsere Weiterfahrt nach Kambodscha und Vietnam benötigten.
 
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Etwas verschlafen machten wir uns dann auch auf den Weg. Informiert haben wir uns nicht großartig, da wir allerdings im vorhinein gelesen haben, dass die vietnamesische Botschaft dann doch etwas länger für die Bearbeitung braucht, entschieden wir diese zuerst anzusteuern. Die Adresse haben wir uns übrigens auch aus dem Internet geholt.
Nach einigen verzweifelten Versuchen ein Taxi aufzuhalten und den Fahrer auch dazu zu bewegen sein Taxameter einzuschalten – Thailand hat zwischen Dezember und Jänner Hochsaison, somit kann sich der Taxifahrer auch zum überteuerten Fixpreis seine Kunden aussuchen, die Touris zahlen schließlich ;), hatten wir es dann nach gefüllten 15 Minuten geschafft.
In der Botschaft ankommen waren wir dann froh, dass unser Fahrer aufs Gas gedrückt hat, wir hatten 11 Uhr und die Botschaft würde um 11:30 für zwei Stunden schließen. Wir füllten schnell die Anträge aus, legten ein Passbild hinzu, sowie unsere Pässe.
Etwas schockiert standen wir dann da, als der “nette” Herr hinter der Scheibe meinte; Express Visa, also am nächsten Tag abholbereit 2700 Baht, € 61/p.P. und die normale Bearbeitungszeit, also 5 Werktage würde 2000 Baht, € 45/p.P. kosten. Nach einigen Diskussionen mit Manu und den “netten” Herren am Schalter entschieden wir uns widerwillig für die Express Visa, da wir nicht so lange in Bangkok verbringen wollten, schließlich würden wir die Stadt auf unserer Reise durch Südostasien noch einmal besuchen ;).
Den Rest des Tages verbrachten wir damit uns an die neue Thaiküche zu gewöhnen, sprich wir schlenderten durch die Straßen Bangkoks und probierten uns quer durch die neue Küche, echt lecker das Zeug.
 
Am nächsten Tag ging es dann nach der Abholung unserer Pässe und einer weiteren Visa zur kambodschanischen Botschaft. Nachdem Manu kroatische Staatsbürgerin ist, und wir nicht so recht wussten, ob auch sie das Recht auf ein Visa on arrival hat, wollten wir es nicht riskieren, an der thailändisch – kambodschanischen Grenze zurückgeschickt zu werden und besorgten gleich für beide das Visum bereits in Bangkok.
Anders als die vietnamesische Botschaft, die ja fast im Stadtkern liegt hatten wir es zur kambodschanischen etwas weiter. Da kein aufgehaltenes Taxi den Taxameter einschalten wollte und uns nur utopische Preise genannt wurden, entschieden wir ein weites Stück mit der Metro, sowie dem Skytrain zu fahren, für die letzten 4 km hat sich dann auch ein netter Fahrer gefunden ;). Auch hier kamen wir nur eine halbe Stunde vor der zweistündigen Mittagspause an, füllten schnell unsere Anträge aus, legten wieder ein Passbild bei und gaben unsere Pässe, sowie akzeptable 1000 Baht, € 23/p.P. ab. Nach ganzen 5 Minuten Bearbeitungszeit bekamen wir unser Pässe inkl. Visa retour, das nennen wir mal EXPRESS ;).
 
Da auch ein wenig Kultur zum Bangkok Trip dazugehört, besuchten wir noch am selben Tag den Wat Pho den gewaltigsten liegenden Buddha des Landes. Die Figur ist 46 m lang und 15 m hoch. Seine Pose symbolisiert Buddhas endgültiges Eintreten ins Nirwana.
Sein Inneres besteht aus Ziegelsteinen, die Außenfläche ist mit Gips verputzt sowie mit Blattgold überzogen.
 
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Perlmutt schmückt seine Augen und Füße, 108 verschiedene Glück verheißende laksana – Merkmale des Buddhas, zieren seine Fußsohlen.
 
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Die Tempelanlage dient ebenso als nationales Hauptquartier für die Lehre und Bewahrung traditioneller thailändischer Medizin.
 
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Zum Wat Phra Kaew hatten wir es dann nicht mehr geschafft, da in Bangkok die Nächte schnell zum Tag werden ;)! Die legendäre Khao San Road hat es uns angetan, so verschliefen wir leider den Großteil unserer 5 Tage in Bangkok ;), aber wir kommen wieder und dann werden auch wir die historische Schönheit dieser Stadt für uns entdecken.
 
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Wir möchten uns auch hiermit gleich bei Manus Eltern und Schwestern, sowie Marios Eltern und Schwester, Anto und Marica Marijic für die zahlreichen Weihnachtsgeschenke bedanken, das wäre echt nicht nötig gewesen.
Wir haben uns ein wundervolles Weichnachtsessen im “Wine I love you” gegönnte, mit Lachs und Muschel und alles was so dazu gehört ;). Seit langem haben wir uns wieder richtig herausgeputzt ;), die Flip Flops wurden “zu Hause” gelassen, unsere schicken Hemden wurden aus den Rucksäcken rausgekramt, mit einer herrlichen Flasche neuseeländischen Sauvignon Blanc haben wir dann den tollen Abend ausklingen lassen. Am darauffolgendem Tag haben wir uns dann noch eine 30 min Fußmassage gegönnt, es war toll. Vielen Dank nochmal, ihr seid die Besten :)
 
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