Ho Chi Minh City – HCMC

Nach dem völlig entspannten Grenzübergang zwischen Kambodscha und Vietnam, lediglich das Einsammeln unserer Pässe im Bus, sowie das lustige Ausrufen unserer Namen ist vielleicht erwähnenswert; so hieß Manu auf vietnamesisch Menujel ;) war unser nächster Stop die größte Stadt Vietnams: Ho Chi Minh City (HCMC) oder besser bekannt unter Saigon die Stadt der Mopeds.
 
Am Nachmittag kamen wir also in HCMC an. Ausgeladen wurden wir direkt im Backpackerviertel, wie praktisch, so hatten wir 100m Fußmarsch bis zum Guesthouse NgocThao, dass wir im vorhinein für 2 Nächte 200.000 Dong, € 7/p.P. reserviert haben, da Hostelworld momentan keine Buchungsgebühr verlangt ;) . Nachdem wir viel zu kurz für die Stadt kalkuliert haben machten wir uns auch gleich auf den Weg, um die Stadt etwas zu erkunden.
 
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Schnell lernten wir auch das Saigon kennen, wie es im Reiseführer beschrieben wurde. Eine City voll mit Mopeds. Selten sieht man hier ein Auto, so schießen die Fahrer aus den kleinsten Gassen heraus. Es wird gequetscht und gedrängelt und auf den ersten Blick schaut das Ganze ziemlich gefährlich und ohne jedes System aus. Hinter dem Chaos, man mag es gar nicht glauben, gibt es tatsächlich ein System – bei der ersten Möglichkeit einfach darauf losfahren ;) . Es wird werder links noch rechts geschaut, der dahinter Kommende muss ausweichen oder bremsen und der Wahnsinn ist ja – es funktioniert.
 
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Ein Tagesausflug zu den Cu Chi Tunneln
 
Nachdem wir zwei ja nicht wirklich Freunde der gebuchten Touren sind, entschieden wir uns diesmal aus Zeitmangel dann doch für eine, da diese vom Hostel angeboten und organisiert werden. Am nächsten Morgen wurden wir dann pünktlich und wie vereinbart um 8 Uhr abgeholt und zum Bus gebracht der uns für 200.000 Dong, €7/p.P. zum 34 km entfernten Cu Chi Tunnelsystem bringen sollte.
 
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Auf dem Weg dorthin hielten wir bei einer Fabrik, wo Kriegsveterane und Behinderte Kunstwerke erstellen. Diese waren wirklich detailreich und wunderschön, aber auch völlig überteuert. Genau aus diesem Grund, dachten wir meiden wir auch solche Touren, nun gut.
 
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Dann ging es endlich zum Hauptgrund unseres Ausflugs – den Cu Chi Tunneln.
Dieses Tunnelsystem diente den Vietnamesen während des Krieges als Unterschlupf und Versteck vor den Amerikanern. Es lief über 3 Etagen und war perfekt ausgeklügelt. Es gab Aufenthaltsräume, Küchen, Fallen für die bösen Amis ;) und diverse Fluchtwege, die von Außen durch Gras und Laub getarnt wurden, dass die Amerikaner angeblich nur ein einziges Mal einen Zugang fanden.
 
Nach einem kurzen „Propaganda“ Film über das Tunnelsystem und die Geschichte des Krieges, wurden wir dann endlich von unserem Guide “John Wayne” – wir haben ja schon mal erwähnt, wie lustig die Asiaten sind ;) , über die Anlage geführt.
 
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Es wurden uns diverse Waffen und Fallen gezeigt, welche im Krieg verwendet wurden um den Feind möglichst schwer zu verletzen.
Unser Guide stellte uns außerdem eine spezielle Falle in denen sie 1000e “Western Feets” verstümmelt haben. Das wir Touris aber auch alle “Western People” waren, registrierte er nicht so ganz. Im Allgemeinen hatte unser Guide ein sehr komisches Verhältnis zu den bösen, dicken Amerikanern und auch zu uns “Western People.
 
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Nach den diversen Vorträgen und Fallen ging es schließlich zu den “Tunneln”.
Für die Besucher gab es präparierte Tunnel, durch den wir durchkriechen durften. Obwohl dieser für die “fetten, westlichen Touristen”, schon erweitert worden war musste man bei ein paar Abschnitten schon fast durchkrabbeln, besonders Mario hatte aufgrund seiner Körpergröße etwas Probleme damit. Obwohl wir auch nach diesem Tunnel noch keine wirkliche Vorstellung von den Originaltunnel haben, können wir es fast nicht glauben, wie sich hier die Vietnamesen oft wochenlang aufhielten.
 
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Die Stadt Saigon mit ihren tollen Akazienbäumen hat uns wirklich gut gefallen, nachdem wir aber nur für 2 Nächte reserviert hatten und im Hostel kein Platz für die dritte Nacht war, beschlossen wir den nächsten Bus morgens um 8 Uhr nach Mui Ne für 150.000 Dong, € 5,50/p.P. zu nehmen.
 
 
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