Relaxen in Hue

Hue ist die ehemalige Hauptstadt Vietnams und hat einige Sehenswürdigkeiten zu bieten; es gibt sowas wie eine „verboten Stadt“, unzählige Pagoden, Tempel, Grabanlagen und vieles mehr. Wir hatten aber vorerst einmal genug von Tempeln und Ähnlichen und legten eine kleine Sightseeing Pause ein. 
 
Aus Erzählungen von anderen Backpackern hörten wir schon; wenn du einen Tempel gesehen hast, hast du alle gesehen! So ganz konnten wir das nicht glauben, allerdings ist jetzt der Zeitpunkt, wo auch wir zwei zugeben müssen, dass es echt REICHT! Tempel hin oder her, wir können keine mehr sehen!!!!
So entschieden wir für unseren Hue Aufenthalt, dass relaxen angesagt ist ;) .
Diesmal gönnten wir uns ein Hotel erster Sahne (Jade Hotel 210.000 Dong, € 7/p.P.), welches wir jedem Hue Reisenden nur ans Herz legen können. Das Haus ein Überbleibsel aus der französischen Kolonie, top renoviert und erhalten, und das Bett der absolute Traum.
 
So lieben wir das Reisen – im Bett faulenzen solange man möchte ;) 
 
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Wir schlenderten durch die Stadt und gingen lecker und günstig essen, was in Vietnam nicht so schwer ist ;) .
 
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Nach einem Faulenztag entschlossen wir uns am Tag zwei unseres Hue Aufenthalts zumindest für eine Cyclo Tour durch die Altstadt, da wir zugegeben zu faul zum Laufen waren ;) .
Nachdem wir bereits am Vortag unzählige Cyclofahrer aufgesucht hatten, um Preise für eine 1-stündige Tour zu vergleichen, entschieden wir uns letztendlich für einen jüngeren, nicht so gut Englisch sprechenden, aber uns vertraunswürdigen Fahrer.
 
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Pünktlich um 8 Uhr wartete dieser bereits vor unserem Hotel. Wie bereits am Vortag vereinbart sollte uns der Fahrer für 100.000 Dong, € 3,50 für BEIDE eine Stunde lang in seiner Rikscha durch die Altstadt Hues kutschieren. Soweit so gut!
 
Wir stiegen also ein und alles verlief prima.
Wir fuhren durch unseren Stadtteil Phu Hoi, weiter über den Fluss Parfum am Markt Dong Ba vorbei, um in die Innenstadt zu gelangen.
Dort angekommen sprangen wir aus dem Cyclo, um Bilder vom Ho Chi Minh Haus der Zitadellen Anlage, sowie vom alltäglichen Leben der „Huetianer“ zu schießen.
 
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Der Herbst hat uns wieder fest im Griff …
 
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Nach einer Stunde wurden wir dann wieder beim Hotel abgesetzt. Dort angekommen legten wir, wie vereinbart die 100.000 Dong bereit, aber was hören unsere Ohren da?!
Der Fahrer besaß doch wirklich die Frechheit und meinte 100.000 Dong PRO PERSON, jetzt, wo es um Zahlen ging hatte er die englische Sprache erstaunlich gut drauf ;) . Nach einer kurzen aber heftigen Diskussion und ein paar unschönen englischen Worten ;) gab er sich dann doch geschlagen, zwei sind dann doch stärker als einer und verabschiedete uns mit einem F*** O*** ! Nach einigen Minuten des Entsetzens lachten wir allerdings darüber und waren froh den vereinbarten Preis gezahlt zu haben. Und was lernen wir wieder; Vertraue niemanden!!!
 
Trotz des Vorfalls bleibt uns das herbstliche Hue gut in Erinnerung es ist keine WOW Stadt, allerdings ein guter Ort, um etwas vom Sightseeing Wahnsinn herunter zu kommen. 
 
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Wir möchten eigentlich gar nicht so genau wissen, was hier gekocht wurde 
 
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Manu schloss Freundschaft mit zwielichtigen Vietnamesen …
 
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 und Mario gewann wiedermal das Spiel für sich ;)
 
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Weiter ging es mit dem Zug, da wir keinen Busfahrer mehr vertrauen für stolze 1.155.000 Dong, € 40/p.P. weiter nach Hanoi ;) .
 
 
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