Halong Bay

Nach zwei relaxten Tagen in Hue ging es, wie bereits im letzten Bericht erwähnt diesmal per Nachtzug in der Hardslepper Class nach Hanoi und diese Fahrt war weitaus angenehmer.
 
Dort suchten wir das billigste und für diese Preisklasse beste Angebot für unseren Tagestrip zur berühmten Halong Bay. Gar nicht so einfach bei geschätzten 10000 Agentur.
Letztendlich buchten wir den Trip in unserem Hostel – Little Hanoi Diamond (8 Betten Dorm 126.000 Dong, € 5/p.P.), zwar wird hier dringend vom Lonely Planet davon abgeraten, allerdings bereuen wir unsere Entscheidung auf gar keinen Fall im Gegenteil, wir können die Buchung über dieses Hostel nur empfehlen.
 
Anstatt der 558.000 Dong, € 20/p.P für die billige Version, buchten wir 840.000 Dong,€ 30 Variante, nach oben hin gab es natürlich keine Grenzen. Letztendlich eine gute Entscheidung.
 
Am 22.01.2014 wurden wir in der Früh bei unserem Hostel abgeholt. Mit einem Minibus ging es weiter Richtung Halong Bay. Die Halong Bay ist ein 1.500 km2 großes Gebiet im Norden Vietnams, in dem ca. 2000 Kalksteinfelsen aus dem Wasser ragen.
In Ha Long war erst einmal warten angesagt, aufgrund des bevorstehenden vietnamesische/chinesischen Neu Jahr Festes waren allerdings weit aus weniger Touristen unterwegs, als zuerst von uns befürchtet.
Dies war unter anderem der Grund, wieso wir uns nur für einen Tagestrip zur Halong Bay entschieden haben, und nicht wie üblich die 2-3 Tagestouren genommen haben. Man muss wissen; In Vietnam und China wird Neu Jahr erst Ende Januar gefeiert, jegliches Unglück, welches in diesen 5 Feiertagen passiert verfolgt die Menschen über das ganze Jahr, so der Aberglaube, somit schließen sich Vietnamesen, sowie Chinesen 5 Tage lang mit ausreichend Proviant, Alkohol und viiiiiielen Karaoke CDs in ihren Häusern ein, viele fahren auch in die Dörfer zurück und verbringen so ihr außergewöhnliches Neu Jahr. Für uns Budget Reisende bedeutet das; billig Restaurants, Geschäfte und teilweise Hostel/Hotels geschlossen. Aus diversen Erzählungen und Berichten anderer Backpacker ist diese Zeit die teuerste ihres Asien Aufenthaltes gewesen, da nur wirklich gute und teure Hotels dann die Touristen mit offenen Armen und hohen Preisen willkommen heißen ;) . Ein Grund für uns Vietnam noch vor dem 30ten zu verlassen ;) .
 
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Am Schiff angekommen hieß es dann zuerst Mittagessen, welches im Preis inkludiert war und gemütlich in die Halong Bay einschippern.
Dort angekommen waren wir nur BAFF. Das smaragdgrüne Meer und die aus dem Wasser herausragenden Felsen haben es uns echt angetan.
 
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Die angefutterten Kalorien möchten auch verbrannt werden, so hielten wir mitten in der Bay für eine 50 minütige Kajaktour. Zumindest die Hälfte des Bootes ging kajaken, bei den anderen war es nicht am Ticket vermerkt, und hätte extra gekostet.
 
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Da der Meeresspiegel zum Zeitpunkt des Besuchs sehr niedrig war, konnten wir sogar durch die Kalksteinfelsen hindurch kajaken, um direkt in die Lagune zu gelangen.
Es war traumhaft!
 
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 Die nächste Fahrt brachte uns zu den riesigen Tropfsteinhöhlen auch Paradieshöhlen genannt, die in diversen Farben beleuchtet wurden und ebenso, wie die Halong Bay von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Der Anstieg zum Grotteneingang beträgt ca. 110 gezählte Stufen ;) und lohnt sich auf jeden Fall. Im Inneren der Höhlen wird man dann von der Größe und des Farbenspiels überwältigt. Obwohl man sich diesen Moment mit 100 anderen Touris teilt, finden wir, hat man trotzdem genügend Zeit und Möglichkeiten das Naturereignis auf sich wirken zu lassen.
 
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Nach dem 13 stündigen Ausflug, völlig geschafft, müde und mit neuen netten Bekanntschaften aus Singapur die wir hoffentlich noch einmal auf unserer Reise treffen werden, beenden wir unseren Tagestrip im Restaurant Gecko, welches wir jedem Vietnam Reisenden empfehlen können.
 
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