Hanoi

Unsere letzte Stadt in Vietnam war die Hauptstadt Hanoi. Diesmal bezogen wir, wie bereits im Halong Bay Bericht erwähnt das Little Hanoi Diamond (8 Betten Dorm 126.000 Dong, € 5 p.P). Unser Hostel befand sich gleich in der Nähe des Hoan-Kiem-Sees oder Schwert See, in dessen Mitte sich der dreistöckige Schildkröten-Turm befindet, der auch das Wahrzeichen der Stadt ist.

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Der Legende nach übergab eine riesige, im See lebende goldene Schildkröte dem armen Fischer Le Loi ein magisches Schwert, welches ihn gegen die chinesische Besatzung unbesiegbar machte. Er benutzt das Zauberschwert, um die Ming-Dynastie vernichtend zu schlagen. Nach der Siegesparade begab sich der junge Le Loi zum See, um den Göttern zu danken. Da tauchte die goldene Schildkröte erneut auf und forderte das Schwert zurück. Bevor sich der junge König entscheiden konnte, löste sich plötzlich das Schwert aus der Scheide, stieg zum Himmel empor und verwandelte sich in einen große jadefarbenen Drachen. Aus Dankbarkeit ließ Le Loi in der Mitte des Sees den dreistöckigen Schildkröten Turm errichten.

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1968 wurde tatsächlich eine 2,10 m lange und 250 kg schwere Schildkröte aus dem See geborgen, welche etwa 400 Jahre alt gewesen sein soll. Heute steht sie präpariert in einem Glaskasten im Jadeberg-Tempel ausgestellt.

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Am nächsten Abend ging es zur berühmten „Water Puppet Show“. Wir hatten keinerlei Vorstellung, um was es da geht. OK aufgrund des Namens konnte man es vermuten, die Überraschung war allerdings gelungen.

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Ca. 15 Schausteller die stets hinter einem Vorhang im Hintergrund blieben, ließen ihre Puppen an langen Stangen, die unter Wasser, für das Publikum unsichtbar im Wasser flitzen und erzählten dabei viele kurze Geschichten aus dem täglichen Leben, der vietnamesischen Historie und der Sagenwelt.

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Vietnamesische Tradition zum erschwinglichen Preis – 100.000 Dong, € 5/p.P. ca. 50 min. Wir finden es war eine gelungene Darbietung zu traditioneller Musik.

Außerdem schliefen wir mitten im „Old Quarter“, also der Teil Hanois, in dem es wirklich zur Sache geht. Ständig wird gehupt, von allen Ecken kommen beladene Mopeds und Fahrräder angerast. Es wimmelt von Restaurants, Cafes, Shops und kleinen Garküchen auf den Straßen – uns hat es gefallen. Leicht hätten wir es hier noch ein paar Tage aushalten können, das bevorstehende chinesisch/vietnamesische Neujahr drängte uns aber zur Weiterreise.

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Hier wird die Pediküre gleich neben dem Restaurant verübt ;)

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In Hanoi haben wir das Visum für die Weiterreise nach Laos beantragt. Nach zwei Bearbeitungstagen – wobei hier auch ein Express Visa am nächsten Tag mit zusätzlichen Kosten möglich gewesen wäre, hatten wir ein weiteres Pickerl im Pass.

Für Kroaten (Manu) gibt es das Visa für umgerechnet € 15, Österreicher (Mario) müssen hier schon etwas mehr hinblättern umgerechnet € 26.

RIP my best friend the calculator

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„Onkel HO“ – das Mausoleum von Ho Chi Minh haben wir letztendlich ausgelassen, da der Leichnahm zur alljährlichen Konservierung nach Russland/Moskau verladen wurde.

Weiter gehts nach Laos ;) .

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