Nach Laos mit dem „Bus to Hell“

Nach Vietnam war unser nächstes Ziel Laos. Der billigste Weg über die Grenze zu kommen ist mit dem Bus, auch bekannt als „Bus to hell“.

Nach unserer positiven Erfahrungen mit dem Reisebüro in unserem Hostel, und nachdem es auch preislich nicht wirklich zu toppen war, buchten wir unsere Busreise auch hier. 609.000 Dong, € 21/p.P für die 22 Stunden Busfahrt.

Am 23.01.2014 war es also soweit, viele Backpacker wollten allerdings nicht nach Laos, so war der Bus halb leer. Mit einer halb stündigen Verspätung wurden wir schließlich um 17:30 vor unserm Hostel abgeholt und zum Bus gebracht. Nach einer holprigen Fahrt in einem super, modernen Discobus ;) kamen wir am nächsten Morgen gegen 05:00 Uhr an der Grenze an. Da war erst mal warten angesagt, um genau zu sein zwei Stunden, da die Grenze einfach mal über Nacht schloss.

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Nach den unendlich langen kalten Stunden in den Bergen von Vietnam/Laos öffnete endlich die Grenze und für uns hieß es aussteigen. Aufgrund des Grenzübergangs in Kambodscha/Vietnam dachten wir, dass unser Gepäck ebenso ausgeladen wird, wo unsere Jacken inkl. Pulli drinnen verpackt waren, dem war leider nicht so. Da müssen wir jetzt durch! Der Weg durch die vietnamesische Grenzstation war einfach, aber mit 10 Grad sehr frisch. Ausreisestempel abholen und das wars. Ah fast hätten wir den Dollar pro Person für den „Ausreisestempel“ vergessen, nachdem allerdings sogar Einheimische zahlten, und unsere Müdigkeit, sowie die Kälte überwog, sträubten wir uns gar nicht gegen und zahlten. Als wir rauskamen sahen wir gerade noch den Bus verschwinden. Der durfte durch „Niemandsland“ fahren, für uns war ein kleiner Spaziergang angesagt – immer der kleinen Masse folgen.

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Der nächste Programmpunkt war Einreise in Laos. Das Visum hatten wir in waiser Voraussicht bereits in Vietnam besorgt, da Manu kroatische Staatsbürgerin ist und wir nicht so recht wussten, ob visa on arrival möglich war. Dies stellte sich aufgrund der Kälte, als überaus klug heraus. Hier kamen dann wieder 1$ pro Person an Stempelgebühren – wofür sie diese verlangten wissen wir immer noch nicht, wir vermuten das Geld wird unter den Angestellten verteilt ;) . Später ärgerten wir uns über unser bereitwilliges Zahlen – eine französische Familie hat keinen Cent, weder bei der einen, noch bei der anderen Grenzstation bezahlt und drohte mit der Botschaft sollten sie ihre Pässe binnen 20 minuten nicht retour bekommen und siehe da auf einmal waren diese gar nicht mehr nötig gewesen.

Man lernt nie aus ;) .

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Nachdem also alle Formalitäten erledigt waren und der Bus wieder voll besetzt war, ging es weiter durch Laos Richtung Hauptstadt Vientiane. Einige Stopps später kamen wir nach einer 22 Stundenfahrt am „Busbahnhof“ an.

Mit einem „Jumbo“ – eine größere Version des TukTus’s gings weiter ins Zentrum, wo unser Bett im Dorm auf uns wartete :) .

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