Luang Prabang

Nach kurzer Ausruhphase in Vientiane hatte unsere Fotoapparat wiedermal volle Hände zu tun.
Im Vergleich zur Hauptstadt glitzert Luang Prabang. Voll erstklassiger Restaurants und Kolonialgebäude, und noch ein besuchtes UNESCO Weltkulturerbe unsererseits. Uns fällt sofort der Chic und alte Charme dieser Stadt auf.
Aber dazu später mehr.
 
Angereist sind wir diesmal zum unverschämt, teuren Preis 170.000 Kip, € 17/p.P., wie bereits in Vientiane Berichte erwähnt. Um 7 Uhr morgens wurden wir vor unserem Hostel in Vientiane von einem Jumbo abgeholt und zum Bus gebracht.
 
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Zu unserer Überraschung wartete dort ein Minivan. Zuerst dachten wir, dass uns dieser zum Busbahnhof bringen sollte, doch wir durften die komplette Fahrt über in den angenehm, weichen Ledersesseln Platz nehmen.
 
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Gemeinsam mit der Engländerin Joanna und zwei weiteren italienischen Passagieren gings Richtung Luang Prabang.
Dieser Abschnitt zählt als besonders schön und gefährlich zugleich. Der Großteil der Fahrt zieht sich durch wunderschöne Gebiergslandschaften von Laos, ähnlich wie in Vietnam (Nha Trang – Hoi An), diesmal hatten wir allerdings keinen schlecht gelaunten Fahrer, außerdem war die Fahrt am Tag, so konnten wir zwischendurch anhalten, um tolle Fotos zu schießen. Im Nachhinein waren wir echt froh die etwas teurer Variante gebucht zu haben, obwohl wir keine Ahnung davon hatten, dass es sich hierbei um einen Minivan handelt ;) .
 
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Weil wir oft gefragt werden, wie die Sanitärenanlagen so unterwegs ausschauen, hier mal ein Bild *gg*. Der große Eimer – unten links im Bild ist die Klospülung ;) .
 
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In Luang Prabang angekommen hieß es erstmal auf Hostelsuche gehen. Joanna hatte während der Fahrt bereits ein günstiges Hostel ausfindig machen können, so schlossen wir uns ihr an und hatten Glück. Wir teilten uns im Zentrum ein drei Bett Zimmer im Oudomphone Guest House für 60.000 Kip, € 6/p.P.
Am selben Tag noch buchten wir drei einen Ausflug zu den 32 km entfernten Kuang-Si-Wasserfällen.
 
Kuang-Si-Wasserfall – einfach nur traumhaft!!!!
 
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Der Wasserfall ergießt sich in stufenförmigen Kaskaden über Kalsteinformationen in mintgrüne Pools alla Plitvicer Seen in Kroatien und liegt mitten in einem grünen, wunderschön gepflegten Park (Eintritt 20.000 Kip, € 2/p.P.)
 
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Das Wasser ist über das ganze Jahr eiskalt, nicht desto trotz war dies für uns ein Grund nicht hinein zu springen, um ein wohltuendes Bad zu nehmen ;) .
Es kostet etwas Überwindung, aber wenn man mal drinnen ist möchte man nicht mehr raus.
 
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Außerdem gibt es in der Parkanlage ein Gehege mit Malaienbären, die aus den Fängen von Wilderern gerettet wurden.
Wir hatten Glück und durften bei der Fütterung dabei sein.
 
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Bei der Rückfahrt gab es einen kurzen Stop in einem laotischen Dorf, wo mit Hilfe von süßen, kleinen Kinderaugen der Verkauf von Souvenir angekurbelt werden sollte.
Wir haben natürlich nichts gekauft!
 
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Am nächsten Tag wurden wiedermal Fahrräder ausgeliehen, um in der Stadt auf und ab zu fahren. Vorbei gings an französischen Bäckerein der Duft von frisch gebackenen Croissants war überall in der Luft. Alten indochinesischen Villen, die heute als Boutique-Hotels dienen, atemberaubenden Tempeln und nicht zuletzt am den wild, wachsenden Vegetationen des Mekong Flusses.
 
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Zum Abendessen saßen wir meist in einen der Restaurants am Mekong und genossen so den Sonnenuntergang, einfach nur himmlisch!
 
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Am Namkan – Zufluss des Mekongs, ging es über die für Fußgänger gebaute Bambusbrücke alla Jobinson Crusoe ;) , welche nur in der Trockenzeit passierbar ist auf das andere Ufer. Dort suchten wir uns ein gemütliches Restaurant, um die verbrannten Kalorien wieder anzufuttern.
Das Dyen Sabei Restaurant können wir nur empfehlen. Die auf Stelzen gebauten, offenen Hütten stehen mitten im Dschungel, wenn man Glück hat bekommt man sogar eine mit Aussicht auf den Namkan Fluss. Zwar entspricht es nicht einem Backpacker Budget, aber es ist superlecker und gemütlich, man gönnt sich ja sonst nichts ;) .
 
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Abends flanierten wir durch den Nachtmarkt der Stadt und probierten uns durch diverse laotische Gerichte die Chicken Sandwiches, zugegen nicht so laotisch ;) haben es uns besonders angetan.
 
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Nach 3 Tagen Luang Prabang hieß es leider wieder retour in die Hauptstadt, wo die Thai-Botschaft auf uns wartete, doch bevor es losging gönnten wir uns noch eine einstündige Thai-Massage um 40.000 Kip, € 4/p.P. ;) die hatte es echt in sich.
 
Massage Räume
 
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