Auf einer Insel im thailändischen Golf mit einem Bigermist

Am 02.02.2014 war es endlich wieder soweit Meer, Sonne und Strand.
 Wir gönnen uns Urlaub vom Urlaub ;) .
 
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Nach einer 16stündigen Bus- Fährenfahrt von Bangkok und 1050 Baht, € 24/p.P. weniger in der Tasche erreichen wir erschöpft, aber glücklich festen Boden. Wir haben unser Ziel Koh Tao erreicht.
 
Sonnenaufgang um 6:30 in Chumphon
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Die Insel ist nicht weitläufig, um genau zu sein passt Koh Tao zweimal in Koh Rong hinein, doch Taxis sind schweineteuer so mieten wir uns sofort einen fahrbaren Untersatz für 150 Baht, € 3,50 pro Tag, um auf Hostelsuche zu gehen.
 
Im JJ’s ein allrounder Shop – Angebot über Mopeds bis hin zu Bus-, Zug- und Fährentickets, Passbilder, Kopien etc., wie so viele in Asien wurden wir schließlich fündig. Das Moped wurde gegen Marios Reisepass getauscht, die Schrammen von Manu fotografisch dokumentiert und schon düsten wir voll beladen mit unseren Backpacks auf der Suche nach einem ruhigen Hostel los. Hoffentlich geht mit der Ausleihe auch alles gut, denn für ihre Rollerabzocke ist die Insel berühmt-berüchtigt.
 
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Dass es dann so schnell mit der Bleibe klappt hätten wir ja nie gedacht.
Beim tanken wurden wir vom sympatischen, uralt Engländer Clyde angesprochen und wir sagten spontan zu, zumal der Preis von 300 Baht, 6,50/p.P. für ein Apartment unschlagbar ist. Das Gepäck wurde kurzerhand in Clydes Van verladen und Mario folgte uns mit dem Roller.
Clyde sollte eigentlich ein extra Bericht bekommen, aber dazu mehr ;) .
 
Berglandschaften bilden das Bild der “Schildkröten Insel” dementsprechend holprig war die Fahrt zur Ostküste für uns alle. Vor allem aber für Mario. Die Anfahrt zu den Hin Wong Apartments ist ein heißes Pflaster, denn hier sind Rollerunfälle an der Tagesordnung. Kurz vor einer steilen Abfahrt parken wir auf Clyde’s Empfehlung den Roller beim netten Besitzer des Viewpoints Café.
 
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Was wir dann in der Hin Wong Bay zu Gesicht bekommen ist kaum in Worte zu fassen; kristallklares türkis-blaues Wasser, überdimensionale Boulders, wie wir sie nie zuvor gesehen haben und ein Apartment, welches uns den Atem stocken lässt.
 
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Das 5-stöckige Haus in Klippen geschlagen mit atemberaubenden Blick über die Bay. Ein fensterloses Wohn-, Esszimmer inkl. Küche. Ja sogar von der Toilette aus genießen wir den wundervollen Blick auf das herrliche Meer ;) .
 
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Aber das absolute Highlight der POOL!
 
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Erkundungtour mit dem Roller
 
Ko Tao das Taucherparadies bietet auch für Schnorchler einige Highlights. Da wir unmittelbar am Tauchspot wohnen, machen wir uns auf in die Stadt, um brandneue Schnorchelsets zu besorgen.
 
Wir werden nicht enttäuscht und sind begeistert.
 
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Das Wasser ist glasklar und man sieht viele bunte Fische schon vom Ufer aus.
 
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Die nächsten Tage bekommen wir unter anderem schnabelförmige Korallenfische, Anemone Fische, streifen Seeteufel, Plattwürmer und Schwärme an Baracudas zu sehen.
Manu konnte sogar einen Fisch beim laichen beobachten, allerdings konnten wir den Namen nicht herausfinden. 
 
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Was nicht zu kurz kommen darf ist die wohlverdiente Entspannung und dazu eignen sich die schöne Buchten an der Südspitze, sowie die Strände an der Südostseite ausgezeichnet.
 
Chalok Baan Kao Strand, obwohl der Strand gut zugänglich ist tummeln sich hier nur wenige Sonnenliebhaber.
 
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Shark Bay unsere Lieblingsbucht. Schattige Plätze, ein ruhiger Strandabschnitt und ein Restaurant um seinen Hunger zu stillen, mehr braucht man nicht.
Die Fahrt über steile Schotterpisten war ein kleines Abenteuer, doch Mario ist ein gekonnter Fahrer und chauffiert uns sicher ins Paradies ;) .
 
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Coral Bay hier muss man sich vor allem vor den abgestorbenen Korallen und den riesigen Seegurken in Acht nehmen.
 
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Ao Leuk dieser Strandabschnitt ist Privat und ein Eldorado für Schnorchler und Taucher.
 
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Tanote Bay – die Bucht im Osten ist bei Boulderspringer beliebt. Wir ließen uns nicht zweimal bitten ;)
 
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Wir känzeln unser geplantes Inselhopping (Koh Tao, Koh Phangan, Koh Samui) und verbringen statt geplanten 5 Tagen, 10 Tage auf Koh Tao nicht zuletzt, wegen der wundervollen Atmosphäre in den Hin Wong Apartments.
 
Bei einem Bierchen bekommen wir dann auch Clyde’s Lebensgeschichte zu hören die wir hier allerdings etwas verkürzen werden.
 
Clyde ist knappe 75 Jahre alt, kippt gerne ein Bierchen zuviel ;) und besitzt insgesamt 5 Resorts verstreut über 4 Kontinent – England, Goa, Kapstadt, Koh Tao und St. Lucia.
Nicht gerade spannend denken wir uns, als aber sein Sohn Tao weinend ins Restaurant rein gelaufen kommt, erzählt er weiter; 6 Frauen, 23 Kinder das ältereste Kind ist 53 und das jüngste der kleine Tao 5 Jahre jung. Mittlerweile hat er auch schon einige Enkelkinder, wie viele es genau sind, weiß er aber zum Zeitpunkt unseres Gesprächs selbst nicht.
Die Kinnladen hängen uns bei diesem Satz fast zum Boden runter.
Clyde lacht sympatisch und sagt draufhin: I’m a bigermist!
Etwas baff, aber keineswegs verstreckt setzen wir unsere Tage in Koh Tao fort.
 
Die Abende verbringen wir meist am Sairee Beach, wo sich Lokale, Restaurants, Dive Centers und der Großteil der Hostels aneinander reihen.
 
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 Tagsüber machen wir die Insel mit unserem Roller unsicher.
Das Teil ist echt cool ;) . 
 
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Koh Tao fasziniert uns beide, wir schließen die Insel sofort in unser Herz und wollen gar nicht mehr weg hier. Nicht nur die Unterwasserwelt ist der Hit auch die Flora und Fauna hat es in sich.
 
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Nach 10 erholsamen Tagen müssen wir dann doch Abschied nehmen, doch nicht bevor wir das kleine Paradies Koh Nang Yuan besucht haben ;) . Wir brechen mit der Fähre auf, Richtung Malaysien.
Neues Land, neues Glück! Doch bevor es soweit ist müssen wir noch unseren Roller abgeben.
Ein freundliches Lächeln und ein kurzer Check von der Besitzerin und wir haben Marios Reisepass wieder ;) .
 
Weitere Impressionen
 
alte Lonely Planets werden gegen Bücher getauscht ;) 
 
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