Penang – Georgetown

Unser Aufenthalt und unsere Badetage in Thailand sind gezählt und für uns beginnt ein kleiner Wettlauf gegen die Zeit. Marios 15-tägiges Visa ist am ablaufen.
Ein Hardcore-Reisetag lag vor uns: 23 Stunden auf Achse. Fähren, Zug und Busse standen auf der Tagesordnung, aber alles mal der Reihe nach.
 
Kurz vor 15 Uhr legte unsere Fähre aus Koh Tao Richtung Festland an. Dieser Abschied fiel uns mit Abstand am schwersten. Doch alles Gejammere half nichts, wir mussten Thailand verlassen!
2,5 Stunden später hatten wir wieder festen Boden unter den Füßen. Lange musste wir unsere schweren Rucksäcke aber nicht tragen, am Pier wartete bereits unser Bus, welcher uns direkt zum Bahnhof brachte. Hier war mal wieder warten angesagt, um genau zu sein satte 6,5 Stunden.
Was macht man auf einem Bahnhof 6,5 Stunden?! Ja, das haben wir uns auch gefragt!
 
Wie wäre es mit „wie zu Hause fühlen“ und Bücher lesen ;) ?!
 
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Kurz vor Mitternacht durften wir, wenn auch nur für ein paar Stunden endlich unser Bett im Sleeper Class Waggon beziehen.
Der Grenzübergang war so unkompliziert wie nie zuvor. Wir mussten keine arrival cards ausfüllen, kein Visum beantragen oder gar bezahlen. Nach bereits 15 Minuten waren wir durch und zudem wurden wir mit einem freundlichen Lächeln empfangen.
 
Willkommen in Malaysien!
Unser erstes Ziel – Georgetown.
 
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Wir quartieren uns im Red Inn Court 28 Ringgit, € 6/p.P. in ein 6 Betten Dorm, um zu relaxen und nichts zu tun. Nach fast 4 Monaten Reisen, kommen wir mehr und mehr vom klassischen Sightseeing ab. Unser Interesse gilt eher den Alltag der Einheimischen. Dies gelingt uns am Besten durchs Beobachten und Herumschlendern in der Stadt.
 
Auf Anhieb fühlen wir uns hier wohl nicht zuletzt weil ein alt bekanntes Gefühl aufkommt. Wir fühlen uns wie in einer Bollywood Filmkulisse. Es sieht so aus wie in Indien, es riecht wie in Indien und es fühlt sich an wie Indien.
Wir wohnen mitten in „Little India“. Doch eins vorab es ist nur die light Version von Indien ;) .
 
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Georgetown ist definitiv eine Stadt in der man auch ein paar Tage länger bleiben könnte. Uns fällt sofort die kreative Straßenkunst auf. Hinter jeder Ecke kommt etwas neues zum Vorschein.
 
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Besonders fasziniert sind wir allerdings von der Tatsache, dass hier alle Religionen und ethnische Zugehörigkeiten friedlich miteinander leben. Das ist bewundernswert und schön anzusehen.
Morgens wird man vom Gesang des Muezzins geweckt. Abends vom Duft der indisch, chinesischen Räucherstäbchen in den Schlaf begleitet.
 
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Schnell ist auch unser Lieblingsrestaurant gefunden. Obwohl das Chaos nur so herrscht, isst man hier mit Sicherheit das beste Laksa und Cendol des ganzen Landes ;) .
 
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Ansonst ist das Leben hier eher gemächlich und genau nach unserem Geschmack. Die Altstadt gehört mal wieder zum Weltkulturerbe und die kleinen Häuschen sind bezaubernd schön. Wir können gar nich genug davon kriegen.
 
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Am 15.02. pünktlich zum Vollmond feiern wir gemeinsam mit den chinesischen Bewohnern das Neujahrsende. Eine Openairparty wird veranstaltet. Die Straßen sind geschmückt mit roten Laternen und überall findet man riesige, bunte Räucherstäbchen für Zeremonien gehäuft.
 
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Außerhalb des historischen Zentrums schießen Wolkenkratzer und massive Einkaufszentren in die Höhe, diese stechen uns auf unseren Weg zur indonesischen Botschaft sofort ins Auge, wo wir übrigens ein Expressvisa noch am selben Tag für 60 Tage bekommen haben. 
 
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Nach drei entspannten Tagen wird es uns in Gorgetown dann doch zu heiß und wir fahren Richtung Meer :) , dazu im nächsten Bericht mehr.
 
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den Abend gemütlich ausklinken lassen ;)
 
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