Singapur is a „fine“ city

Nun ja, „FINE“ kann man in dem Fall zweideutig verstehen, wir beziehen uns an die immens hohen Strafen (fine = Strafe, Gebühr), welche in Singapur bereits für Bagatelldelikte verhängt werden.
So kostet in der angeblich saubersten Stadt der Welt alleine das Ausspucken eines Kaugummis, welche übrigens im Geschäft nicht erhältlich sind, auf die Straße 500 Singapur Dollar. Das entspricht ungefähr 300,- Euro ein teueres “Vergnügen” also. So fühlt sich ein Kaugummi spukender Singapurianer gleich gangsterlike ;) .Auch andere, scheinbar harmlose Delikte werden hier mit hohen Strafen bestraft, seine gute Kinderstube sollte man bei einer Reise in diese Stadt also unbedingt mitnehmen ;) .
 
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Bei unserer Planung war klar den Stadt-Staat nehmen wir auf unserer Reise definitiv mit, zumal Singapur ein günstiges Drehkreuz für unseren nächsten Flug ist. Außerdem befindet sich die ca. 5 Millionen Einwohner Stadt an der südlichsten Spitze der malaiischen Halbinsel keine 4 Busstunden vom Melaka entfernt, also praktisch am Weg.
 
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Leider blieben uns nur 3 Tage, dieses hochentwickelte Industrieland zu erkunden, doch wir versuchten sie bestmöglich zu nutzen.
 
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Der Grenzübergang verlief auch hier wunderbar reibungslos. Alles raus aus dem Bus (24 Ringgit, € 5,50/p.P.) Ausreisestempel holen, weiter zur Einreisekontrolle Singapur. Dort wurde uns ein 90 Tage Stempel in den Reisepass gedonnert und wir wurden mit einem Lächeln verabschiedet.
 
Unser erstes Ziel war das Hostel „Wow“. Ein für Singapor mit 13 S$, € 8/p.P.- 8 Betten Dorm sehr günstiges Hostel auf den Comfort des Central Business Districts muss man für den Preis jedoch verzichten, wir schliefen im einfachen Arbeiterviertel.
 
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Noch am selben Abend ging es per Metro, welche übrigens schnell, günstig und sauber ist, obwohl man in den Stationen keine Mülltonnen findet Richtung Marina Bay.
 
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Wir fanden dann auch schnell heraus, wieso hier alles blitzeblank ist ;) .
 
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Auf Englisch, Chinesisch, Indisch und Tamilisch werden hier die nächsten Stationen angemeldet. Die Bevölkerung besteht aus 75 % Chinesen, 14 % Malayen und 8 % Indern. Die Hälfte der Bevölkerung sind Buddhisten, etwa 15 % gehören dem Islam an. Die Menschen sind hilfsbereit und “ansprechbar”, zumal die #1 Sprache hier Englisch ist, allerdings nicht ganz so freundlich, wie im restlichen Süd-Ost-Asien. Dies ist insbesondere der chinesischen Mentalität zu verdanken, die eher reserviert und etwas arrogant wirkt.
 
Ähnlich, wie in Hong Kong wird der Passagier von einer massiven Glaswand vom der heranrollenden Metro geschützt.
Die Bahn hält computergesteuert und milimetergenau, sodass ihre Türen und die Glaswand sich matchen.
 
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Singapur zählt übrigens zu den reichsten Ländern der Welt und dies bekommt man vor allem rund um die Bay zu spüren. Das Stadtbild ist geprägt von beeindruckenden Gebäuden aus Glas und Stahl. Die Skyline bei Nacht ist atemberaubend.
 
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Anders als im restlichen Singapur wird hier Tag und Nacht geputzt, gefegt und poliert.
Von hier aus hat man einen eindrucksvollen Blick über das Marina Bay Sands – das wohl jedem bekannte Resort.
 
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Nichtsahnend erleben wir noch am gleichen Abend die Laserlightshow des Resorts. Pünktlich um 20:30 versammeln sich Einheimischen und Touristen rund um die Bay um dieses “Spektakel” zu bewundern.
 
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Weiter gings mitten durch das Marina Bay Sands Resort zu den “Supertrees der Gardens by the Bay”.
 
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Die Trees sehen nicht nur hübsch aus sie haben auch eine wesentlich Funktion der Energiegewinnung. Die Sonnenkollektoren fangen das Sonnenlicht ein und wandeln es in Energie um. Diese Energie wird dann z.B. Zur Beleuchtung der Gärten genutzt.
 
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Wir sind beeindruckt!
 
Am nächsten Morgen ging es Richtung Chinatown. Das obligatorischen chinesischen Viertel hat das Übliche zu bieten, Souveniershops, Tempel und mit Lampignons geschmückte Straßen.
 
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Außerdem gibt es noch Little India, das Hauptreal der Backpacker. Bollywoodflair in den Straßen und Gäschen und der Geruch von Curry und Müll begleitet beim Gang durch das Viertel.
 
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Fazit:
 
Wie bereits erwähnt, gilt Singapur als sauberste Stadt der Welt. Nach unseren gewonnen Eindrücken, können wir das nicht bestätigen. Singapur erschien uns nicht sauberer als eine durchschnittliche Stadt im deutschsprachigen Raum. Auch sonst finden wir wird mehr Tralala um die Stadt veranstaltet als sie eigentlich hergibt. Keine Frage Singapur ist beeindruckend, aber nicht makellos, wie sie gerne präsentiert wird. Nichts desto trotz ist sie einen Besuch wert.
 
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Für uns ging es zum Abschluss ins Kino – The Wolf of  wall street. Nach fast 4,5 Monaten reisen eine gelungene Abwechslung. 
 
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