Carnarvon und die Blowholes

Von der Shark Bay gings weiter nach Carnarvon unterwegs wimmelte es nur so von Kühen.
 
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Leider waren es nicht nur die aktiven, grasenden – sondern auch jene, die es bereits erfolgreich geschafft hatten vor einen rasenden Road Train (LKW) zu geraten – Bilder möchten wir im dem Fall ersparen ;) .
Anders als in Europa werden hier die Kühe nicht vom Highway abgegrenzt. Durch die lang anhaltenden Trockenperioden fällt die Weide locker mal Hektar groß aus. So kommt es schon mal vor, dass die Kuh die Straßenseite wechselt und anschließend von einem gigantischen Truck erwischt wird. Dieser hält hier übrigens für nichts und niemanden und kann locker bis zu 50m lang werden und eine Geschwindigkeit von 130 kmh mit voller Belandung erreichen.
 
Unterwegs stoppten wir bei einer Raststation, um unseren Hunger zu stillen. Wir dachten eigentlich die lästigen Fliegen hinter uns gelassen zu haben, doch falsch gedacht! Nachdem die Dinger in Scharren kamen und richtig nervig wurden, musste wir wieder unser Fliegennetz vom Fenster abmontieren. Die Sicht war zwar sehr eingeschränkt, aber so hatte Manu Ruhe beim Gemüse schneiden ;) .
 
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In Carnarvon angekommen nutzen wir eins der gut sortieren Supermärkte und die halbwegs günstigen Tankstellen – viel zu sehen gab es hier sowieso nicht.
 
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Unser nächstes Ziel – die Blowholes am Point Quobba, 70 km nördlich von Carnarvon. Ankommende Wellen werden hier durch Felslöcher gepresst – so entstehen bis zu 20m hohe Wasserfontänen.
 
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Aber nicht heute!
 
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Nach der Kreuzung, wo die Blowholes eigentlich sofort zu sehen sein sollten, suchten wir verzweifelt nach ihnen. Wir fuhren Richtung Bucht einem Van hinterher der anscheinend das Gleiche suchte.
 
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Dort fanden wir eine wild, zerklüftete, schöne und unbewohnte Küstenlandschaft aber keine Wasserfontänen.
 
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Unsere Enttäuschung über die umsonst gefahrenen Kilometer teilten wir mit den zwei deutschen Mädels aus dem Van.
 
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Auf dem Weg zum Auto entdeckt Mario aber einige Jugendliche am anderen Ende der Bucht.
 
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Und tatsächlich!
 
Obwohl wir einen windigen Tag hatten und die See doch sehr rau war, mussten wir uns mit der “light Version” der Blowholes zufrieden geben.
 
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Alle paar Minuten wurde ein 2-3m hoher Wasserstrahl durch die Löcher gepresst. Wir blieben bis kurz vor dem Sonnenuntergang.
 
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Anschließend fuhren wir etwas enttäuscht zum nächsten kostenlosen Campingplatz.

 

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