Karijini Nationalpark

RIP  Rastplatz
 
Unser Rastplatz wurde seinem Namen gerecht.
 
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Er ist von Steinen und Tafeln umrandet, auf denen Verstorbenen gedenkt wird, darunter Verwandte und Freunde, Bekannte und Partner, aber auch Haustiere.
Vom Frühstück gestärkt ging es in der Früh in den Karijini Nationalpark.
 
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Tag 1:  
Fortescue Falls

Unser erster Sightseeingpunkt die “Fortescue Falls” vom Parkplatz erreichten wir die Wasserfälle recht schnell.

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Nach der obligatorischen Abkühlung im Pool gings weiter zum nächsten Sightseeingpunkt im Karijini Nationalpark, dem “Fern Pool”.

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Fern Pool

Noch nass vom Schwimmen bei den Fortescue Falls gings für eine Abkühlung in den “Fern Pool”.

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Dieser Pool ist ein heiliger Ort für die Aboriginis und soll daher nur leise und mit Achtung betreten werden.

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Circular Pool

Nach einer 3 km langen Wanderung kamen wir schließlich zum letzten Punkt unseres Tagesprogramm dem “Circular Pool” in der Dales Gorge, ein weiteres Highlight des Nationalparks.

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Leider konnten wir an diesem wunderbaren Ort nicht ganz so lange bleiben, da wir es noch vor der Dunkelheit zum Campingplatz schaffen wollten.

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Unterwegs zum Campingplatz wurde unser, bald dem Ende zugehender, Wasservorrat wieder aufgefüllt. Das Wasser war zwar nur Regenwasser, aber nach Indien und Südostasien sollte das kein Problem für uns sein ;) .

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Unser Campingplatz für diese Nacht war in einer “Dingo Risk Area”. Dies bedeutete, dass Kinder ununterbrochen beaufsichtigt werden sollten, das Essen im Auto eingesperrt werden musste und auch Erwachsene in der Nacht nicht alleine unterwegs sein sollten.

Am nächsten Morgen standen wir unbeschädigt recht früh auf, denn wir mussten noch vor Ankunft des Rangers den Campingplatz verlassen, um uns so die Gebühren zu ersparen.

Tag 2:

Der Tag fängt früh an. Heute fahren wir zur Knox Gorge (Gorge = Schlucht) ca. 30 km vom Campingplatz entfernt. Die Straße ist jedoch in einem so schlechten Zustand, dass Mario fluchend zwischen 20km/h und 50km/h wechseln muss.

Einige Male überlegen wir, ob wir nicht einfach wieder umdrehen sollen. Schließlich kamen wir dann jedoch völlig durchgeschüttelt am Knox Lookout an. Und es hatte sich auf alle Fälle ausgezahlt. Der Ausblick war einfach überwältigend.

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Nach einem Abstieg der es in sich hatte befinden wir uns in den Tiefen der Joffre Gorge . Oben sind es 35°C , das Wasser in der Schlucht ist jedoch eiskalt und wir frösteln.

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Licht fällt durch schmale Öffnungen nur wenige Stunden pro Tag ein, über uns thronen steile Wände.

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Schließlich tauschen wir die schattige Joffre Gorge gegen den sonnigen Grund der Hancock Gorge. Der steile Abstieg führt uns teils über Leitersprossen durch das sonnige Amphitheater.

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Mario voll beladen mit Kameras und anderem Zeug zieht das Klettern dem Schwimmen entlang der steilen Wand vor. Manu abenteuerlustig, wie sie ist stürzt sich sofort ins Wasser und bewältige diesen Teil schwimmend nichts ahnend, dass sie einen Großteil mit einer Schlange im Wasser verbringt ;) .

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Der Spider Walk – ein rutschiger dunkler Felsspalt und die letzte Hürde zum faszinierenden Kermits Pool.

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Mit unseren Kameras versuchen wir die Eindrücke irgendwie auf Fotos festzuhalten, aber wie sehr wir uns auch bemühen, das klappt einfach nicht.

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Über die Weano Gorge wollen wir weiter zum Handrail Pool. Rechts von uns ist die Schlucht voll Wasser, diesmal klettert auch Manu am Rand der Gorge entlang ;)

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Bald schon merken wir den Unterschied der Schwierigkeitsstufe fünf, das umklettern des Pools war nur der Anfang.

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Weiter geht es durch schmale Felsspalten, vorbei an einem weiteren Pool, über glitschige Felsen, bis hin zu einem in den Fels geschraubten Geländer, welches an einem eigentlich vorhandenen Wasserfall vorbei, zum Handrail Pool führt.

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Was wir jetzt sehen können wir kaum in Worte fassen.

Wir stoßen uns ab und es geht ca. 3 m hinab in das eingeschlossene Becken. Ein unfreiwilliger Schrei und wir sind unter Wasser. Wir steuern einen dunklen Felsspalt an, welchen man nur schwimmend vom Handrail Pool aus bewältigen kann.

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Es ist unheimlich und großartig zugleich. Man hat absolut keine Vorstellung davon wie tief das Wasser ist, was eigentlich mit einem mitschwimmt und ob man hier überhaupt noch lebend rauskommt. Wir erreichen den surrealen Junction Pool.

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Wir befinden uns momentan 130 m unter dem Oxers Lookout, und zugleich gesperrtes Terrain. Auch für uns ist an dieser Stelle Schluss wir möchten das Schicksal nicht weiter herausfordern.

Der Karijini Nationalpark war bis jetzt unser Highlight in Australien!!!!

Nach 3 Tagen im Nationalpark einigen Staub- und Schotterstraßen hat unser Auto die Farbe des “Outbacks” angenommen. Nicht nur draußen – auch drinnen war alles voll feiner, roter Pindan-Erde bedeckt.

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