Die Hauptstadt des Südens – Adelaide

Nach drei feuchtfröhlichen Tagen im australischen Weingebiet, geht es heute Richtung Adelaide, der zweitgrößten Stadt (1,5 Mio. Einwohner) unserer bisherigen Australien-Reise.

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Wir wählen bewusst den etwas längeren Weg, da sich dieser durch schöne Hügellandschaften windet, die wir übrigens sehr vermissen werden.

Auch hier tuckern wir gemütlich mit 80 km/h durch die Gegend. Zum einen um Benzin zu sparen, zum anderen haben wir Zeit. Viel Zeit, welche wir auf unserer Reise immer mehr und mehr zu schätzen wissen. Immer öfter werden Pläne über den Tisch gehaut, weil wir jetzt nicht mehr ALLES sehen möchten, wir möchten genießen und auch dies will gelernt sein. Außerdem werden die Distanzen zwischen den Städten immer kürzer. Wir schlafen, faulenzen und frühstücken länger.

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Adelaide ist im Vergleich zu den restlichen Städten riesig. Wir rollen direkt in den Mittagsverkehr hinein und sind fast ein wenig überfordert. Bunte Reklamen, Fußgänger die auch schon mal über rot laufen und der erster Stau. Auch die Parkplatz Suche ist nicht die einfachste. Rund um die Innenstadt gibt es nur teure Kurzparkzonen und wir merken schnell, dass wir auch unsere Geduld irgendwo in den Weiten des Landes verloren haben. Und während wir einparken, reicht uns ein Australier durch das offene Fenster sein Ticket, welches noch über drei Stunden gültig ist – auch das ist Australien.

Obwohl dem Süden eine gewisse Steifheit und Arroganz nachgesagt wird, nicht zuletzt weil die Stadt nicht aus einer Strafkolonie hervorging, gefällt es uns gut hier und wir fühlen uns auf Anhieb wohl.

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Wir schlendern durch den “Victoria Markt” in Chinatown, kaufen frische Avocados, Obst und Brot für einen Spottpreis.

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Besuchen den “Botanic Garden” mitten in der Stadt, wo wir dank der warmen Herbst-, Wintersonne auch barfuß auf der Decke liegen können.

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Schätze aus längst vergangener Zeit, wie beispielsweise die Art Gallery of South Australia, eine Seltenheit hier im Land, die wir uns auf keinen Fall entgehen lassen.

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Wir beziehen kein Hostel, stattdessen fahren wir zum kostenlosen Tagescampingplatz nur 20 km von der Innenstadt entfernt. Offiziell ist das Übernachten auf solchen Tagesstellplätzen untersagt, was aber nicht automatisch heißt, dass es verboten ist.

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Auch hier genießen wir einen wunderschönen Ausblick am Morgen. Neben dem Piratenschiff dürfen wir unzählige Vogelarten, die sich aufgrund der Ebbe hier zur Futtersuche angesammelt haben, beobachten nur einer der Momente den man für kein Geld der Welt bezahlen könnte.

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